Vortrag Helmut Möck

»Wenn die Angst aus der Welt verschwunden ist, wird die Liebe unvermeidlich« (M. Gorbatschow)

Ein Satz, der aus dem politischen Grundrauschen hervorspringt wie der Tiger aus dem Dschungel. Eine überaus ermutigende Nachricht. Nur: Wie kriegen wir die Angst aus der Welt?

Halten wir den (Erd-)Ball flach und fangen mit der überschaubaren Hälfte der Welt an, bei uns selbst, bei unserer inneren Welt.

An Ängsten fehlt’s da nicht. 92 Prozent unserer inneren Wachstumsfläche sind zubetoniert: Dauerparkplätze für wechselnde und höchst imaginäre Phantom-Ängste. Vor einer umfassenden Langzeitstudie flatterten bis auf acht Prozent standhafte Realängste alle davon wie die Nachtschatten vorm Sonnenaufgang. 92 Prozent unserer Lebensenergie verpufft im Dienste vorauseilender Negativität. Die fehlt empfindlich beim »pursuit of happines«.

Für die verbleibenden Angst-Prozente der Statistiker soll zum Ende des Vortrags eine bewährte Rezeptsammlung aus der Hexenküche eines aktuellen Heil-Meisters nachgereicht werden.


Helmut Möck

Literatur-, Psychologie-, Philoso­phie­­studium (Frankfurt, Dijon, Genf). Lehrtätigkeit an der Universität Frankfurt am Main (Literatur­wissen­schaften, Psycho­logie, Traum- und Märchen­forschung, Altes Wissen). Psychologische Aus­bil­dung an der Uni­versität und C.G. Jung-Institut Zürich. Seit 1990 Paar-, Konflikt- und Lebens­beratung in eigener Praxis; Vorträge (Traum­deutung, Wissen­schafts­geschichte, Beratungs­psychologie) und Rundfunk­sendungen mit Hörerbeteiligung (hr, Deutschland­funk).


 Kostenbeitrag 15 Euro